#173 Erst du, dann die anderen – ist das Quatsch? Chakra 4 – Anahata
Shownotes
Erst du, dann die anderen –
ist das wirklich so?
Ich bin da nicht sicher.
In dieser Episode spreche ich über Anahata –
das vierte Chakra.
Das Herzchakra.
Und über eine Frage, die mich beschäftigt:
Brauchen wir andere Menschen,
um uns selbst zu finden?
Anahata bedeutet im Sanskrit
„der nicht geschlagene Klang" –
das Herz schlägt aus sich selbst heraus.
Ursprünglich. Unzerstörbar.
Und trotzdem erlebe ich:
Die Wärme eines anderen Menschen
öffnet mein Herz –
für mich selbst.
Vielleicht ist Selbstliebe kein Soloprojekt.
Vielleicht finden wir uns
gerade dort,
wo wir uns wirklich begegnen.
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00:00:00: Es gibt Momente, da spüre ich mein Herz ganz deutlich.
00:00:05: Und das meine ich nicht mit der Vorricht, sondern ich meine wirklich so ein Zin eine Wärme manchmal auch ein Ende werden als hätte der Körper seine eigene Sprache und die spricht er häufig bevor ich überhaupt denken kann.
00:00:19: Und schon sind wir angekommen im vierten Chakra Hanahata!
00:00:24: Darum soll es heute gehen.
00:00:25: Wie können wir Anahata in unseren ganz normalen Alltag integrieren?
00:00:32: Was finden wir für Impulse, in unserer Yoga-Praxis?
00:00:35: und auch welche ätherischen Öle unterstützen uns?
00:00:38: Ich bin Evelyn – find's ganz toll dass du eingeschaltet hast!
00:00:42: Und wenn die Gründerin des Urban-Yoga-Premien.
00:00:45: Komm doch mal vorbei, wenn Du Lust hast….
00:00:47: aber jetzt starten wir mit dieser Episode.
00:00:54: Wissen schon Mal Wo es ist, Anahata Chakra mitten in der Brust.
00:00:59: Es bedeutet auf Sanskrit der nicht geschlagene Klang Der Klang, der ohne Anschlag entsteht oder auch der Urklang die Quelle.
00:01:10: Das Herz schlägt aus sich selbst heraus Nicht weil es angetrieben wird, nicht weil es jemand anstoßen muss – es ist einfach da!
00:01:18: Ursprünglich und zersperber sagen wir fast unzersperrbar.
00:01:24: Und nicht weil das Herz keine Verletzungen kennt, sondern weil es trotzdem weiter schlägt.
00:01:30: Immer wieder!
00:01:31: Es ist nicht das Unberührte ganz im Gegenteil.
00:01:35: und genau das ist Arne Hater – das Zentrum von Liebe mit Gefühl und Verbindung mit anderen und mit uns selbst.
00:01:47: Ja und wie oft hören wir erst mal du und dann die Andern?
00:01:51: Wirklich?!
00:01:53: Also wir leben natürlich in einer Zeit, die alles individualisiert.
00:01:57: Erst du dann die anderen.
00:01:59: Liebe dich selbst bevor du andere liebst!
00:02:01: Ich bin da nicht sicher... ich frag mich ob das wirklich stimmt oder ob wir einander brauchen um uns selbst zu finden?
00:02:10: Ich erlebe es so..ich kann mich selbst besser annehmen wenn ich die Wärme eines anderen Menschen spüre Wenn jemand bei mir ist, wirklich bei mir Nicht um eine Probleme zu lösen, auch nicht um ihr pausenlos Ratschläge zu geben.
00:02:26: Sondern einfach da!
00:02:29: In diesen Momenten öffnet sich etwas in mir – dass ich allein nicht erreiche.
00:02:35: Ob das für dich auch so ist, weiß ich natürlich nicht.
00:02:38: Vielleicht ist ein Weg ein anderer?
00:02:40: Aber ich glaube wir sind keine Inseln vollkommen unabhängig voneinander.
00:02:46: Wir sind füreinander gemacht und vielleicht….
00:02:50: finden wir uns selbst gerade dort, wo wir uns wirklich begegnen.
00:02:56: Und noch einmal möchte ich den Froschkönig herausholen wie schon vor ein paar Wochen als es um Budita ging aber ich finde er gehört hier einfach nochmal hin.
00:03:06: der treue Heinrich legt sich doch den eisernen Reifen ums Herz damit das Vorschmerz nicht zerspringt und als sein Herr erlöst wird bricht der Reifen Nicht vor Schmerz, sondern vor Freude, vor Liebe.
00:03:21: Und wie oft legen wir uns selbst solche Reifen an?
00:03:25: Um uns zu schützen!
00:03:27: Um nicht zu sehr zu fühlen.
00:03:29: Um nicht verletzt zu werden.
00:03:32: Tja und was wäre wenn wir ihn lösen dürfen?
00:03:36: Nicht weil der Schmerzen verschwindet, sondern weil die Verbindung stärker ist als die Angst.
00:03:45: Okay Wie schauen wir jetzt auf der Matte, auf Arnhater?
00:03:49: Und wie schön können wir da das Herz öffnen.
00:03:52: Ganz konkret und körperlich!
00:03:54: Also wir brauchen Rückbeugen denn sie öffn'en den Brustraum.
00:03:58: Der Körper macht was das Herz manchmal nicht wagt.
00:04:03: Es kann sein dass dann Tränen fließen einfach so ohne Erklärung oder Entschuldigung.
00:04:09: Oder aber du vor lauter Freude die ganze Welt umarmen möchtest.
00:04:13: All das ist Arnhata Und welche Asanas nehmen wir konkret?
00:04:18: Auf jeden Fall natürlich eine harte Asana.
00:04:21: Was wäre dieses Chakra, wenn wir dich die nach ihm benannte Asana auch üben würden?
00:04:27: Unser Herz soll schmelzen also die Brust singt zur Erde und das Herz darf sich öffnen – nach unten diesmal!
00:04:35: Und natürlich Buyangasana unsere Cobra.
00:04:38: Wir sind geerdet, wir können sie ganz sanft machen.
00:04:41: Das Herz hebt sich langsam ohne Eile und ohne Zwang oder auch etwas intensiver, wenn wir den heraufschauenden Hund- oder Urfa Mukhasavassana üben wollen.
00:04:52: Der Blick geht nach oben – das Herz folgt offen für das was kommt!
00:04:57: Oder auch den Bogh oder Dhanurasana.
00:05:01: Das ist natürlich etwas, was uns ganz weit aufmacht, denn der gesamte Körper, die gesamte Körperseite öffnet sich Kraft und Weite zugleich und das Herz in der Mitte ganz strahlend.
00:05:15: Und dann noch Matsya Asana, der Fisch.
00:05:19: So offen so ungeschützt und wieder strahlt das Herz nach oben.
00:05:25: Anhetärischen Ölen habe ich zwei Stück mitgebracht – die kennst du schon nämlich Siderwood!
00:05:30: Und Siderood steht immer für die Gemeinschaft.
00:05:33: also wir wollen unser Herz für die gemeinschaft öffnen, für die Menschen, die da sind oder die uns bald entgegen kommen.
00:05:41: Stärker liegt also nicht nur in uns selbst, sie liegt auch gerade im Miteinander.
00:05:46: Das ist das was sie da would gerne in uns entfachen möchte.
00:05:52: Dann noch Geranium oder Geranier – Sie bringt uns zurück ins Vertrauen!
00:05:56: Dort wo sich das Herz vielleicht verschlossen hat und Schmerz vielleicht festgesetzt hat, möchte die Geranie uns sanft zurückführen weg vom Kopf hin zur Werbe damit die Liebe wieder fließend kann zu anderen und dann auch zu uns
00:06:10: selbst.".
00:06:13: Ja, mein persönliches Resümee.
00:06:16: Ich glaube nicht dass ich mich zuerst lieben muss um andere Leben zu können – ich glaube das beides sich gegenseitig nährt!
00:06:24: Dass die Liebe eines anderen Menschen meinen Herz öffnet für mich selbst und dass ich durch die Verbindung zudem werde oder zu der Werte, die ich wirklich bin.
00:06:34: Das Herz ist aus meiner Sicht kein Solo-Projekt.
00:06:37: es schlägt für mich.
00:06:39: aber im Rhythmus des Miteinanders Schauen wir mal, was für Fragen uns noch weiterheißen können in diesem Kontext und da sind folgende.
00:06:50: Wann habe ich zuletzt wirklich gespürt dass jemand bei mir ist?
00:06:58: Und wo schütze ich mein Herz?
00:07:00: und was kostet mich das?
00:07:04: Gibt es dort einen eisernen Reifen den nicht bereit wäre loszulassen und brauche ich andere um zu mir zu finden?
00:07:15: Oder glaube ich, das alleine schaffen zu müssen oder auch so können?
00:07:20: So dürfen.
00:07:24: Was würde sich öffnen wenn ich zulasse dass mich jemand wirklich berührt?
00:07:32: und was sagt mein Herz gerade jetzt in diesem Moment?
00:07:40: Das waren die Fragen für diese Woche.
00:07:41: natürlich kommen nächste Woche neue Fragen zum nächsten Chakra Und zum Leben zum Alltag zum Yoga.
00:07:50: Ich danke dir sehr dass du zugehört hast.
00:07:53: Nun wünsche ich dir eine Woche mit ganz viel Weite, ganz viel Miteinander und ganz viel auch für dich da sein.
00:08:00: Tschau und tschüss!
00:08:01: Deine Evelyn.
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